Xylit – Achtung beim Joghurt für den Hund

Xylit ist ein künstlicher Süßstoff und wird in der Lebensmittelindustrie meist für die Herstellung von Diabetikerprodukten sowie Diätprodukten erwendet. Er ist auch unter den Namen Xylitol, Pentanpentol oder Birkenzucker aufzufinden. Es handelt sich um einen natürlichen Zuckeralkohol, den man in vielen Gemüse- und Obstsorten findet, aber auch unter der Rinde der Birke (daher der Name Birkenzucker). Der Süßstoff wird heutzutage vor allem aus Mais gewonnen und wird in der Lebensmittelindustrie für Diabetikerprodukte eingesetzt. Allerdings nicht nur – auch in Diätprodukten wird Xylit als Zuckerersatz verwendet. So findet er sich auch in so manchem Joghurt, was dem Hund, wenn er denn den Becher ausschlecken darf, zum Verhängnis werden kann. Denn: schon wenige Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht können zu einem Leberversagen beim Hund führen. Xylitol sorgt für eine deutlich verstärkte Insulin-Ausschüttung, so dass der Blutzuckerspiegel sehr schnell stark absinkt, was eine Unterzuckerung und im schlimmsten Fall ein Leberversagen zur Folge haben kann.

In welchen Lebensmitteln steckt Xylit?

Häufig wird Xylit für Diät- und Diabetikerprodukte eingesetzt. Außerdem findet man Xylit in Schokolade, Kaffee, Keksen, Kuchen, Joghurt und in Früchten wie Trauben, Weinbeeren sowie in Zwiebeln, Knoblauch und Alkohol.

Was tun, wenn ein Hund Xylit gefressen hat?

Der Hund sollte sofort zum Erbrechen gebracht werden. Außerdem gilt es schnellstmöglich eine Tierklinik aufzusuchen und telefonisch vorab den Tierarzt auf den Fall vorbereiten.

Dürfen Hunde also keinen Joghurt essen?

Nicht jeder Joghurt enthält Xylit. Wenn du einen Naturjoghurt kaufst, kann der Hund den Becher ohne Probleme ausschlecken. Am besten prüfst du vorab jedoch die Inhaltsstoffe, um sicher zu stellen, dass der Joghurt nicht gesüßt ist. Allerdings gilt: Hunde vertragen keine Laktose. Daher ist es wichtig, dem Hund Joghurt nur in geringen Mengen anzubieten.